Warum Selbstfürsorge so wichtig ist

Selbstfürsorge. Was ist das überhaupt?

Ein Begriff der erstmal nicht sonderlich cool klingt. Dabei ist Selbstfürsorge oder auch „self care“ sogar ziemlich cool. Und wichtig. Es bedeutet, dass man sich selbst kleine Auszeiten nimmt, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen. Bedürfnisse wahrzunehmen und so zu handeln, dass sie befriedigt werden. Unser Körper & unser Geist brauchen ab und zu einfach Abwechslung und neue Impulse, um nicht in der Routine zu versinken. Denn sind wir mal ehrlich, im Alltag kann man sich selbst schon mal schnell vergessen. 1000 Dinge gleichzeitig die auf dich warten, am Abend stellst du fest, dass du den ganzen Tag noch nichts gegessen hast, dann gibt’s schnell das ungesunde Junk Food vom Imbiss nebenan und für Schlaf ist sowieso keine Zeit.

Gönn dir Auszeiten

Das ist definitiv der falsche Weg und auf lange Sicht wird dein Körper das auch nicht mitmachen. Deshalb solltest du dir regelmäßige Auszeiten gönnen. Mach Pausen, wenn du sie brauchst. Ein langer Spaziergang in der Natur ohne Ablenkung durch Smartphones o.ä. kann wahre Wunder bewirken. Ein gutes Buch lesen, deinen Lieblingsfilm schauen, etwas leckeres kochen mit frischen Zutaten, genügend Schlaf, ein langes heißes Bad oder sich mit der besten Freundin auf einen Kaffeeschnack zu treffen. Das alles ist Selbstfürsorge. Und wenn du dich nicht um dich selbst kümmerst und dir was gutes tust, wie willst du das dann für andere Menschen tun? Jede Beziehung unseres Lebens beginnt mit der Beziehung zu uns selbst. Also pflege diese Beziehung, denn sie ist die mit Abstand wichtigste.

Meditation ist übrigens auch eine super Möglichkeit Selbstfürsorge zu praktizieren. Durch regelmäßiges meditieren kommst du dir selbst wieder näher, du lernst, auf deinen Körper und deine Gedanken zu hören, darauf was jetzt gerade richtig und wichtig für dich ist und kommst mit dir selbst in Einklang.

Sei dein bester Freund

Wenn du mit dir im Reinen bist und dich selbst als deinen besten Freund behandelst, dann wirst du viel selbstsicherer durchs Leben gehen. Weil du dir wichtig genug bist, mal einen Gang runterzuschalten und dir was gutes zu tun. Du brauchst keine Bestätigung von außen oder eine Person von der du dich abhängig machst, du bist auch alleine glücklich und stark. Du weißt was du kannst, was du willst und was du in deinem Leben nicht gebrauchen kannst.

 

Hör auf deinen Körper

Selbstfürsorge soll jetzt aber auch nicht heißen, dass du dich nicht mehr aus dem Bett bewegst, nur noch Süßkram isst und Filme guckst, weil das für dich angenehm und bequem ist. Auf Dauer wird dir auch das keinen großen Spaß machen. Nein, bei Selbstfürsorge geht es darum, bewusst auf deinen Körper zu hören und Zeichen zu erkennen. Wenn du lange Zeit am Stück unter Menschen warst, mal auf ein Date mit dir selbst zu gehen. Wenn du dich träge und schlapp fühlst, vielleicht mal einen großen bunten Salat mit frischen Zutaten zum Mittag zu essen, anstatt Döner mit Pommes. Gerade die richtige Ernährung sollte nicht unterschätzt werden. Essen ist der Treibstoff für unseren Körper, um richtig zu funktionieren, also gib ihm das, was er braucht.

Dazu gehört auch Sport und regelmäßige Bewegung. Mit deinem Körper ist es genauso wie mit einem Fahrrad, das ein ganzes Jahr über draußen steht und nie benutzt wird, egal ob Regen, Sonne oder Schnee, es steht die ganze Zeit nur dort. Irgendwann rostet es ein und funktioniert nicht mehr so gut. Also vernachlässige deinen Körper nicht, denn du wirst ihn noch lange brauchen.

Schluss mit Energieräubern

Ein weiterer Tipp: Löse dich von Dingen, die dir Energie rauben. Ob das gewisse Menschen in deinem Leben sind, deine Arbeit, deine Umgebung oder was auch immer. Wenn du merkst, dass dir irgendwas in deinem Umfeld immer wieder Kraft raubt, deine Batterien leer saugt, dann solltest du dich davon trennen. Das ist nicht immer leicht und kann auch mal weh tun, aber danach wird es dir um einiges besser gehen.

Selbstfürsorge sollte also ein fester Bestandteil in deinem Leben sein. Nicht nur alle paar Monate oder Wochen, sondern regelmäßig. Tu dir jeden Tag etwas gutes. Es gibt keine Ausreden mehr!

2 Comments

  1. Ich kann dir nur zustimmen. Leider lernt man sowas meiner Erfahrung nach meist erst mit der Zeit und nach negativen Erfahrungen. Eigentlich sollte man schon viel früher lernen, auf sich und seine eigenen Bedürfnisse zu achten. Danke, dass du mir das noch mal in Erinnerung gerufen hast 🙂

    LG unbekannterweise,
    Anni

    1. Hey Anni 🙂
      Da hast du absolut recht, auch ich hab das mit der Zeit erst lernen müssen. Und ich finde irgendwann kann man dann nicht mehr anders, als darauf zu hören, was richtig für einen ist.
      Peace & Lieben Gruß!

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