Warum du unbedingt eine Morgenroutine brauchst

Morgenroutine ändern
In meiner Schulzeit war ich nie ein Morgenmensch, ohne Kaffee war ich gar nicht ansprechbar. Diese Art von Leuten, die schon morgens voller Motivation aus dem Bett springen und munter in den Tag starten, konnte ich nie verstehen. In den letzten Jahren hat sich das etwas geändert. Mittlerweile bin ich meist schon zwischen 5 und 6 Uhr auf den Beinen, auch am Wochenende. Warum? Weil ich in den letzten Monaten gemerkt habe, wie unfassbar viel eine gute Morgenroutine ausmacht.

Stell dir deine Morgenroutine als einen Anker vor, der dich erdet und dafür sorgt, dass du mehr Kontrolle über deinen Tag gewinnst, ihn aktiv erlebst, anstatt ihn nur passiv an dir vorbeiziehen zu lassen. Studien zufolge ist morgens unsere Willensstärke am größten. Die perfekte Zeit also, um neue Gewohnheiten in deinem Tagesablauf zu etablieren und die wichtigsten Aufgaben des Tages abzuhaken.

Meine Morgenroutine:

20 Min. Kokosöl ziehen

Direkt das erste, was ich nach dem aufstehen mache: Ölziehen. Hat super viele gesundheitliche Vorteile. Kokosöl bindet Giftstoffe und schlechte Bakterien im Mund,  stärkt die Zähne & das Zahnfleisch, beugt Karies vor und vieles mehr. Sogar gegen Darmerkrankungen, Herzerkrankungen etc. soll es helfen.

Morgenseiten schreiben (ca. 30 Min.)

Das mach ich meist während ich das Koksöl im Mund ziehe, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Die Morgenseiten sind noch relativ neu in meiner Routine, den Tipp habe ich aus dem Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron, welches ich allerdings (noch) nicht gelesen habe. Es geht darum, jeden Morgen direkt nach dem aufstehen drei Din-A4 Seiten vollzuschreiben. Dabei gibt es keine Regeln, man schreibt einfach alles runter, was einem gerade so in den Sinn kommt, selbst wenn es der größte Quatsch ist. Das hat zwei positive Effekte: 1. Man befreit seinen Kopf, es ist quasi also würde man seinen internen Papierkorb leeren. 2. Man übt seine Schreibfähigkeit.

Tee trinken

Von Kaffee bin ich auf Tee umgestiegen, damit geht es meinem Körper wesentlich besser. Am liebsten trink ich morgens frischen Matcha Tee, lauwarm aus einer großen Schale.

Meditieren (10-15 Min.)

Meditation ist für mich eines der essenziellsten Tools am Morgen. Warum es so unfassbar geil ist und du auch unbedingt damit anfangen solltest, erfährst du in diesem Post. Anfangs habe ich mit Headspace meditiert, mittlerweile mach ich es ohne App. Ich stell mir dabei keinen Timer oder so, ich höre ganz auf mein Zeitgefühl, das sind immer zwischen 10 und 15 Minuten.

7 Minute Workout

Um mich am Morgen auch körperlich etwas zu betätigen und meinem Schweinehund gleich in der früh schon in die Eier zu treten, verwende ich die 7 Minute App. Die beinhaltet jeden Morgen ein kleines Zirkeltraining von sieben Minuten, die mich perfekt fordern, nicht zu viel, nicht zu wenig.

Frühstücken

Wenn all das geschafft ist, gibt’s für mich Frühstück. Endlich was essbares! Meistens gibt es Porridge, entweder in der Schokivariante, quasi als Soulfood am Morgen oder mit vieeeel Obst. Wenn’s warm ist ess ich am liebsten nur Obst oder trinke Grüne Smoothies.

 

Das ist meine Morgenroutine. Für mich bewährt sie sich aufjedenfall. Ich bin produktiver, ausgeglichener und habe mehr Antrieb für den Tag. Social Media & E-Mail sind in der Zeit für mich übrigens tabu. Lenkt zu sehr ab und bringt mich irgendwie aus dem Rhythmus.

Ich kann dir nur ans Herz legen, es mal auszuprobieren. Morgens ist deine persönliche „Me-Time“, da solltest du dich ganz auf dich konzentrieren. ES reicht ja, wenn du vorerst eine neue Sache in deine Morgenroutine integrierst. Schau einfach, wie du damit zurechtkommst. Letztendlich musst du sowieso ausprobieren. Bei mir hat es auch ein wenig gedauert, bis ich die für mich optimale Routine gefunden habe. Und auch die kann in ein paar Monaten wieder ganz anders aussehen.

 

Hast du eine Morgenroutine? Wenn ja, wie sieht die aus? Ab in die Kommentare damit!

 

2 Comments

  1. Meditieren ist eine gute Idee – das werde ich bald mal einbauen. Ich stehe auch sehr früh auf und übe morgens Keyboard und räume noch ein paar Kleinigkeiten auf (oder Geschirrspüler ein oder aus 😉 )

    1. Hey! Find ich total cool, dass du es mal ausprobieren willst. Du wirst es nicht bereuen. 🙂
      Keyboard üben find ich aber auch sehr stark. Gerade am Morgen kann das Gehirn neue Skills super aufnehmen.
      Also, keep going! und danke für dein Kommentar 🙂

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