Nachhaltig & minimalistisch im Bad

Nachhaltigkeit nachhaltig Minimalismus
Minimalismus & Nachhaltigkeit sind für mich persönlich untrennbare Begriffe, durch den wenigeren Konsum handelt man oft automatisch nachhaltig. Besonders in einzelnen Lebensbereichen kann man aber nochmal ein genaueres Auge drauf werfen. So zum Beispiel im Bad.

Alles andere als nachhaltig…

Wenn man sich mal so umschaut in herkömmlichen Badezimmern, trifft man oft auf jede Menge Plastik. Shampooflaschen, Duschgel, Cremedöschen & diverse Tuben, oft in mehrfacher Ausführung. Da kommt eine ganze Menge Plastikmüll zusammen, der sich einfach vermeiden oder zumindest stark reduzieren ließe.
Meine Devise lautet immer: Keep it as simple as possible! Wenn es um Körperpflege geht mag ich es unkompliziert. Ich habe keine Lust und keine Zeit, mich jeden Tag stundenlanger Schönheitsrituale zu unterziehen, deshalb müssen einfache Produkte her. Über die letzten Monate und Jahre habe ich einige Alternativen zu den herkömmlichen Mittelchen ausprobiert, die man sonst so benutzt. Dabei haben sich für mich nach und nach ein Paar tolle und praktische Utensilien herausgefiltert, die jetzt regelmäßig in mein Bad wandern.

1. Aleppo Seife

Komplett ohne Verpackung kommt sie daher. Dazu besteht sie auch noch ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen, ist langanhaltend und pflegend. Zugegeben, der Geruch von Aleppo Seife ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man kann sich daran gewöhnen. Nach dem Duschen riecht man einfach neutral, sauber. Ich brauche keine ausgefallenen Flower-Power-Blütenzauberdüfte. Sehr praktisch ist, dass man Aleppo Seife quasi als All-in-one für die Haare, Körper & Gesicht verwenden kann. Ich persönlich nutze sie nur für den Körper, als Duschgelersatz. Wie man es auch macht, Aleppo Seife ist immer eine gute und vor allem nachhaltige Wahl.

2. Arganöl

Arganöl steckt voller antioxidativer Vitamine, welche nicht nur die Haare super geschmeidig machen, sondern auch die Haut. Ich bin mittlerweile von chemischen Gesichtscremes über schmierige Naturkosmetikprodukte auf Arganöl umgestiegen. Meine Haut ist seitdem viel weniger gereizt und fühlt sich viel ebenmäßiger an. Das Öl soll sogar das Immunsystem schützen und den Hormonhaushalt positiv beeinflussen. Bei trockener Kopfhaut ist Arganöl ebenfalls eine echte Wohltat.

3. Kokosöl

Seitdem ich Arganöl für mich entdeckt habe, kommt Koksöl bei mir zwar nicht mehr für alles zum Einsatz, es gehört aber immer noch zu meinen täglichen Must-Haves. In erster Linie morgens zum Kokosöl ziehen. Ich nehme einfach einen Esslöffel davon und ziehe es ca. 20 Minuten lang im Mund. So werden giftige Stoffe gelöst, die sich über Nacht im Mundraum angereichert haben und hinterher ausgespült. Manchmal nutze ich es auch noch als Haarmaske über Nacht oder als Feuchtigkeitspflege für den Körper.

4. Menstruationscup

Dem ein oder anderen ist das gute Teil mittlerweile wahrscheinlich schon bekannt. Die Menstruationstasse oder auch Menstruationscup. Ein wirklich tolles Teil, das eigentlich jede Frau haben sollte. Warum? Rund 45 Milliarden Tampons & Binden werden jährlich verbraucht, JÄHRLICH! Überleg mal, wie viel Müll das verursacht. So ein Cup hält dagegen jahrelang und kann immer wieder verwendet werden. Zudem spart es auch eine Menge Geld, da es eine einmalige Investition ist. Und das eigentlich erschreckendste ist die Tatsache, dass Tampons extrem gesundheitsschädlich sind. Die verwendete Baumwolle ist überwiegend genmanipuliert und stark pestizidbelastet. Diese Stoffe wandern über den Tampon unweigerlich in den Körper. Da ein Tampon jegliche Flüssigkeit aufsaugt, entstehen natürlich auch oft Reizungen und starke Trockenheit im Intimbereich, was sehr unangenehm sein kann. Mehr zu dem Thema findest du auch hier oder hier.

5. Roggenmehl

Ich wasche meine Haare mit Roggenmehl. Ja, ich wollte es auch erst nicht glauben, aber das funktioniert tatsächlich. Ziemlich gut sogar. Der „No-Poo Trend“ hat sich in den letzten Jahren ja immer weiter verbreitet. Der Trend geht wieder zu naturbelassenen, schonenden sowie nachhaltigen Methoden. Im Zuge dessen wollte ich das ganze mal ausprobieren und hab das Shampoo einfach mal weggelassen. Stattdessen lass ich nur Roggenmehl und Wasser an meine Haare. Das Resultat ist eine sehr griffige und dicke Haarstruktur. Ich muss sagen, dass ich ab und zu noch Shampoo verwende einfach aus Faulheit, aber ich kann mir aufjedenfall vorstellen in Zukunft ganz auf ,,No-Poo’’ umzustellen.
Falls du noch Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Bad hast, schreib es gerne in die Kommentare. Würde mich mal interessieren. 🙂
Wenn du jetzt auf der Suche nach mehr Tipps bist, um dein Leben einfacher & minimalistischer zu gestalten, dann schau doch mal hier.

One Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*