10 Tipps für ein minimalistisches Leben

Minimalistisches Leben

Ein minimalistisches Leben wird für immer mehr Menschen erstrebenswert. Warum es so großartig ist, erfährst du unter anderem in diesem Beitrag.

Weniger besitzen, einfacher leben, freier sein. Das klingt so schön einfach, aber tatsächlich ist es für viele von uns eine große Herausforderung, vor allem wenn übermäßiger Konsum das bisherige Leben bestimmt hat. Wo soll man da anfangen?

Mit diesen 10 Tipps kommst du dem ganzen schon ein Stückchen näher.

1. Mach dir eine Liste

Schreib die Dinge, von denen du denkst, dass du sie brauchst auf einen Zettel. Lass 3-4 Monate vergehen. Wenn du das Teil dann immer noch unbedingt benötigst, leg es dir zu. Hast du in der vergangenen Zeit kaum oder nie über diese Sache nachgedacht, dann brauchst du sie auch nicht.

 

2. Überdenke deine Mengen

Brauchst du wirklich 10 grüne T-Shirts, 8 verschiedene Bettwäschen und 12 Badehandtücher? Wahrscheinlich eher nicht. Die Chance ist groß, dass 80% davon lediglich Platz wegnehmen und niemals den Schrank verlassen. Sei ehrlich zu dir und reduziere dich auf die Teile, die wirklich regelmäßig zum Einsatz kommen.

 

3. Füll deine Garderobe mit Basics

Schlichte, hochwertige Kleidungsstücke, die sich mit allem kombinieren lassen, machen das Leben so viel einfacher. Es spart unglaublich viel Zeit, wenn du weißt, dass alles in deinem Kleiderschrank mehr oder weniger zusammen passt. Schluss mit verschwendeter Zeit, in der du überlegen musst, wie du jetzt die abgespaceten Einhorn-Regenbogen-Leggins kombinierst.

 

4. Trenne dich von ‚‘Nur für den Fall’’ Dingen

Sachen, die du schon seit Jahren hortest und bis Dato nie gebraucht hast, wirst du in den meisten Fällen auch in Zukunft nicht brauchen. Angefangen bei dem Schlüssel, der in keine Tür passt, nur für den Fall, dass er das irgendwann doch tut. Das schöne Geschirr, welches du noch nie benutzt hast, nur für den Fall, dass sich mal ein passender Anlass finden lässt, bis hin zur kaputten Videokamera, weil könnte ja sein, dass sie durch Zauberhand wieder heile wird. Weg mit dem Zeug!

 

5. Kaufst du etwas neues, wirf was altes dafür raus!

Wenn du dich nach gründlicher Überlegung (Punkt 1) nun dafür entschieden hast, dass du eine Sache dringend brauchst, dann ist es an der Zeit, etwas anderes dafür rauszuschmeißen. Egal ob du es verschenkst, verkaufst oder wegwirfst. Wenn du nach diesem Prinzip vorgehst, vermeidest du die Angewohnheit, Dinge zu horten.

 

6. Kauf dir Erfahrungen, keine Dinge

Anstatt dein Geld für materielle Dinge auszugeben, die dich nur kurzfristig glücklich machen, nutze dein Geld doch lieber nachhaltiger. Geh mal wieder auf reisen, nimm dir eine kleine Auszeit, nimm an Seminaren teil, die dich persönlich weiterbringen, mach einen Surfkurs oder nimm Gitarrenunterricht. All diese Dinge haben für dich auf Dauer einen größeren Wert und bleiben viel länger in Erinnerung als das fünfunddreißigste paar Schuhe im Regal.

 

7. Qualität statt Quantität

Das gilt für alle Bereiche deines Lebens. Nicht nur materielles Zeug, sondern auch soziale Beziehungen, Freizeitgestaltung etc. Beschränke dich auf diejenigen, die dir wirklich einen Mehrwert geben und dir auf lange Sicht gut tun.

 

8. Greife auf multifunktionale Produkte zurück

Ein gutes Beispiel ist für mich immer Kokosöl. Du kannst damit nicht nur kochen und backen, sondern auch für die Haar- und Körperpflege kann es verwendet werden. Du kannst damit sogar deine eigene Zahnpasta herstellen und viele weitere tolle Dinge. Von solchen Multifunktionswundern gibt es einige. Sie sparen Geld, Zeit und Platz.

 

9. Lerne auch mal nein zu sagen

Trau dich nein zu sagen, wenn du zu einer Party eingeladen wirst, auf die du eigentlich gar keine Lust hast. Oder wenn dir mal wieder gratis Artikel und Geschenke angeboten werden, die du überhaupt nicht brauchst. Das ist gar nicht immer so leicht, aber je öfter du es machst, desto einfacher und normaler wird es.

 

10. Akzeptiere, dass Minimalismus ein Weg ist

Wenn du gestern noch der größte Shopaholic warst, erwarte nicht, dass du schon morgen mit 100 Dingen oder weniger leben kannst. Minimalismus soll dir ein freieres und selbstbestimmteres Leben schaffen. Das geht nicht von heute auf morgen. Setz dich nicht unter Druck, mach es genauso, wie es sich für dich am besten anfühlt.

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